Beach Volleyball-Begriffe
Eine kleine Uebersicht von Begiffen die "Beachinsider" gelaeufig sind. Neben einigen Ausdruecken fuer Spielzuege, Schlaegen und Positionen, haben wir die Liste mit technischen und beachvolley.org-schen Begriffen ergaenzt.
Quelle : verschiedene (Internet, Zeitschriften, eigene)
| A |
| Abmessungen |
Feldgroesse 16 x 8 m (neu seit 2001); Netzhoehe : 2.24m bei den Damen; 2.43m bei den Herren |
| Angle / Angle (Shot) |
Diagonal geschlagener Ball |
| B |
| Beach Dig |
Abwehr eines harten Smashs mit offenen Haenden ueber dem Kopf |
| Beachcard |
SVBV-Lizenz; fuer die Teilnehmer der offiziellen Turniere (Kat. A und Kat. B) zwingend |
| beachvolley.org |
unabhaengiger Non-Profit Verein der sich auf die Organisation und Durchfuehrung von Beach Volleyball Events spezialisiert hat |
| Bump / Bump Set |
Zuspiel von "unten" (Manchette) |
| Bye |
Freilos, wenn ein Team ein Spiel nicht zu spielen braucht |
| C |
| CEV |
Confederation Europeenne de Volleyball, europaeischer Verband mit Sitz in Luxenburg (www.cev.lu) |
| Chicken Wings |
Verteidigung mit Ellbogen oder Oberarm |
| Cobra Shot |
kurz geschlagener Ball mit Vorwaertsdrall |
| Cover |
Angriffssicherung durch den Zuspieler |
| Cross |
Diagonal geschlagener Ball |
| Cut |
Kurzer und extrem diagonal geschlagener Ball |
| D |
| Deep |
Langer Ball! Zuruf des Zuspielers, wenn er die gegnerischen Spieler nahe am Netz sieht |
| Dig |
Aktion in der Verteidigung |
| Dink |
Kurzer Schlag, der kurz hinter oder neben dem Block landet |
| Dive |
meist spektakulaere Aktion in der Verteidigung |
| Double Elimination |
ueblicher Turniermodus; nach der zweiten Niederlage scheidet ein Team aus dem Turnier aus (siehe auch Singleelimination) |
| F |
| Fake Block |
angetaeuschter Block |
| Feldgroesse |
siehe Abmessungen |
| FIVB |
Federation International de Volleyball, internationaler Verband mit Sitz in Lausanne (www.fivb.org) |
| Float Serve |
Flatteraufschlag |
| Format A |
Turnierform; Double Elimination auf einen Gewinnsatz bis und mit Final |
| Format B |
Turnierform; Double Elimination auf einen Gewinnsatz bis und mit Halbfinal, Final auf zwei Gewinnsaetze |
| G |
| Gruenfeld |
Sportanlage in Jona; 6 Beach Volleyball Felder; Heimlokation von beachvolley.org; Zutritt fuer alle Spieler frei |
| H |
| Husband and Wife |
Zone zwischen den zwei Mitspieler |
| J |
| JBT aus Sicht SVBV |
Junior Beach Tour (siehe volleyball.ch) |
| JBT aus Sicht beachvolley.org |
Jona Beach Tour; Turnierserie (4 - 5 Turniere pro Saison) seit 1994 in Jona, |
| Jump Serve |
Sprungaufschlag |
| K |
| King (Queen) of the Beach |
Turnierform; Teampartner wechselt mit jedem Spiel. Der Spieler der am Schluss die meisten Siege hat ist King (Queen) of the Beach. |
| L |
| Lang |
Der Ball soll an die Grundlinie gespielt werden |
| Longline |
Parallel zur Seitenline geschlagener Ball |
| Losers Bracket |
Haelfte des Tableaus das Teams enthaelt, die eine Niederlage erlitten haben. Nach einer weiteren Niederlage scheidet das Team aus dem Turnier aus. |
| M |
| Monsterblock |
unueberwinbarer Block |
| N |
| Netzhoehe |
siehe Abmessungen |
| O |
| One-Two-Barbecue |
Ausdruck wenn ein Team nach den ersten zwei Spielen bereits ausgeschieden ist |
| Open Hand |
Schmetterball wird mit der offenen Hand abgewehrt; bei hart geschlagenem Angriff erlaubt |
| P |
| Poke Shot |
Mit Faust oder Fingerknoechel gespielter Ball |
| R |
| Rainbow |
In hohem Bogen lang gespielter Angriff |
| Rally Point |
Zaehlweise; neu 2001, jeder Ballwechsel zaehlt ein Punkt, zwei Gewinnsaetze auf 21 Punkte, zwei Punkte Differenz fuer einen Satzgewinn; open-end, d.h. Resultat 30:28 moeglich |
| Rappi-Beach |
Internationales Turnier mitten in der Altstadt von Rapperswil (seit 1998) |
| S |
| Serve / Service |
Aufschlag |
| Set, Setting |
Zuspiel |
| Seed, Seeding |
Setzliste (Setzplatz) fuer ein Turnier. Das Team mit den meisten Punkten ist als Nr. 1 gesetzt. |
| Seitenwechsel |
alle 10 Punkte (Rally Point) oder 5 Punkte (altes Zaehlsystem) wechseln die Teams die Seiten um einen ev. wetterbedingten nachteil (Sonne, Wind, . . .) auszugleichen |
| Sideout |
Aufschlagwechsel, seit der Einfuehrung des Rally Point Scoring an Bedeutung verloren |
| Single Elimination |
Nach der ersten Niederlage ist das Turnier bereits zu Ende (siehe auch Double Elimination) |
| Skyball |
Extrem hoch gespielter Ball |
| Sun Serve |
Hoch in die Luft gespielter Aufschlag (Sonne, Wind) |
| SVBV |
Schweizerischer Volleyball Verband; (www.volleyball.ch) |
| T |
| Throw |
Beim Zuspielen regelwidrig gespielter Ball (gefuehrt = Fehler) |
| Timeout |
Auszeit; 30 Sekunden |
| Tomahawk |
Technik, bei der man den Angriff mit aneinandergelegten Haenden in Kopfhoehe abwehrt |
| W |
| Winners Bracket |
Haelfte des Tableaus, das Teams enthaelt, welche noch ohne Niederlage sind |
Geschichte Schweiz
(Quelle und ausfuehliche Version unter http://www.volleball.ch)
1990: Jona und Lausanne
Mit den internationalen Turnieren in Jona und Lausanne wird Beachvolleyball in der Schweiz 1990 wettkampfmaessig aus der Taufe gehoben. Dominiert von US-amerikanischen und tschechischen Teams nimmt der Boom vorerst im Herrenbereich seinen Anfang.
1991: Jona, Lausanne und Chiasso
Mit Chiasso gesellt sich 1991 ein drittes internationales Turnier dazu, das erstmals auch ein Teilnehmerfeld bei den Damen aufweist. Die Herrenturniere von Jona und Lausanne werden von tschechischen Teams dominiert und ziehen erstmals auch Teilnehmer des suedamerikanischen Kontinents an.
1992: Swiss Beach Ranking und Schweizermeisterschaft
Mit der Gruendung der Vereinigung von Schweizer BeachvolleyballspielerInnen BASP wird 1992 eine Schweizer Gesamtrangliste, das Swiss Beach Ranking, eingefuehrt.
Die beste internationale Besetzung verzeichnet aber das mit Fr. 25'000.- hoechstdotierte Turnier in Lausanne, wo sich die Australier Burdin / Prosser vor Teams aus den USA, Brasilien, Tschechien, Puerto Rico, Argentinien und der Schweiz klassieren.
Im Strandbad Lido in Luzern erlebt Beachvolleyball seine ersten Schweizermeisterschaften. Den Titel erobern sich bei den Herren standesgemaess Walser / Wandeler bei den Damen erklimmen die Indoorgroessen Hartmann / Ludin-Meier das oberste Podest.
1993: Swiss Beach Tour und regionale Turniere
Mit der Eingliederung der internationalen Turniere von Chiasso, Jona und Avenches, sowie den neuen Standorten Ascona und Winterthur koordiniert der SVBV fuer Damen und Herren die erste Swiss Beach Tour mit abschliessender Schweizermeisterschaft in Luzern; Gesamtpreissumme Fr. 60'000.-. An der Schweizermeisterschaft siegen Gerson / Stauffer bei den Herren und bei den Damen gewinnt ueberraschend Meili / Sacher-Stocker. In Jona wird mit 5 Turnieren die erste regionale Serie, in ihren Anfaengen dominiert von Laciga / Laciga, ins Leben gerufen.
1994: Indoorbeach und Breitensport
Unter Beibehaltung der Gesamtpreissumme von Fr. 60'000.- konzentriert sich die Swiss Beach Tour auf Ascona, Avenches, Winterthur und ihren traditionellen Abschluss in Luzern.
An der Schweizermeisterschaft wird der Titelverteidiger erneut erst im Final verdraengt: Gerson / Stauffer unterliegen Laciga / Laciga. Bei den Damen triumphieren erstmals Egger-Bossi / Gerson-Koller. Die regionalen Zentren wie Jona, Aarberg und Klingnau etablieren sich und bauen ihr Angebot im Breitensport teils bereits mit Teilnahmebeschraenkung fuer Topspieler aus.
1995: Qualifikation OS Atlanta und Neuorientierung Swiss Beach Tour
Waehrend das internationale Turnier von Lausanne fest in brasilianischer Hand bleibt, Andre / Alemao (BRA) gewinnt vor Nilo / Candido (BRA), koennen Laciga / Laciga erstmals dasjenige von Jona im Final gegen die Tschechen Chromy / Stejskal gewinnen.
Auch das hoechstdotierte Turnier der Schweiz wird in diesem Jahr mit US$ 30'000 Preisgeld in Jona im Rahmen der Europa-Tour des CEV ausgetragen, welche durch die Anerkennung der direkten Qualifikation des Europameisters an die Olympischen Spiele in Atlanta enorme Beachtung erfaehrt. Nach dem Turniersieg in der Qualifikation in Ajaccio (FRA) und dem 2. Rang in Pescara (ITA) gelingt aber Laciga / Laciga mit dem 5. Rang vor Heimpublikum die erhoffte Steigerung nicht.
Die Schweizermeisterschaften finden in Buochs statt. Erneut wird dabei der Titelverteidiger Laciga / Laciga im Final von Egger / Heyer bezwungen, waehrend bei den Damen Meili / Schlaefli den Titel beanspruchen.
1996: Mit der Übertragung der vollen Verantwortung fuer den gesamten Beachbereich wird Christian Sacher als Beach Direktor beim SVBV angestellt und in die Geschaeftsleitung berufen.
Waehrend das Turnier in Lausanne erneut mit einer hervorragenden, durch Brasilien dominierten Beteiligung aufwartet, verliert dasjenige von Jona weiter an internationaler Bedeutung, da die primaeren Anstrengungen in die zweite Auflage eines Turniers der Europa-Tour gesteckt werden. Nach ihrem ersten CEV-Turniersieg auf Rhodos (GRE) koennen Laciga / Laciga ihren Heimvorteil aber wieder nicht nutzen, da dieser vom zweiten Schweizer Team Heyer / Walser bis zum sensationellen Turniersieg voll beansprucht wird. Die Swiss Beach Tour kann unter dem Namen MUM Beach Cup die Gesamtpreissumme wieder auf Fr. 52'500.- erhoehen und erreicht wieder konzentriert auf jeweils ein Wochenende erstmals die Grosstaedte St. Gallen, Basel und Bern, ergaenzt durch das traditionelle Vevey und das alpine Villars. An den Schweizer Meisterschaften im Berner Marzilibad koennen Laciga / Laciga ihren Titel zurueckerobern, waehrend sich bei den Damen die Altmeister Hartmann / Schlaefli durchsetzen.
1997: In Jona koennen die Tschechen Chromy / Stejskal vor den Teams des Nationalkaders das Szepter wieder uebernehmen. Erstmals erlebt auch das parallele Damenturnier eine gute internationale Besetzung und wird von Hudkova / Tobiasova (CZE) gewonnen. Das als Nachfolge des CEV-Turniers gedachte, reine Damenturnier in Rapperswil verzeichnet trotz Fr. 10'000.- Preisgeld eine schwaechere Besetzung und wird von den Schweizer Teams, angefuehrt von Schlaefli / Schneiter, dominiert. Die Swiss Beach Tour stoesst als MUM Beach Cup mit Basel (Barfuesserplatz), Luzern (Inselipark) und Locarno (Piazza Grande) erstmals in die Zentren der groesseren Staedte vor. Abgerundet wird die Tour mit den bewaehrten Standorten Vevey (Place du Marché) und Bern (Marzilibad) fuer die Schweizermeisterschaften. Die Schweizermeisterschaft gewinnt aufgrund der Absenz der EM-Teilnehmer ueberraschend M. Egger / Schudt bei den Herren und Benoit / Dormann bei den Damen.
Erste Jugend-Schweizermeisterschaft in Rapperswil. Castro / Winteler gewinnen bei den Knaben und Kaeslin / Locher bei den Maedchen.
1998: Die Tschechen Chromy / Stejskal koennen trotz ausgezeichneter internationaler Beteiligung ihren Turniersieg am Satellite Men in Jona wiederholen. Am Satellite Women in Rapperswil triumphieren Bragado / Santana (USA). Die Swiss Beach Tour kann unter dem Namen Tuborg Beach Tour die Gesamtpreissumme erstmals auf Fr. 75'000.- erhoehen. Schweizermeisterschaft in Bern: Bei EM-Absenz von Laciga / Laciga und Benoit / Schlaefli gewinnt in einem heissumstrittenen Finale Heyer / Walser vor Egger / Vesti bei den Herren, waehrend bei den Damen der Titel an Hartmann / Koelliker geht.
1999: Vizeweltmeister, Nationalkader Juniors und Exhibition Tour
Mit hauptsaechlichen Klassierungen an World-Tour Open unter den ersten 5 Teams, der Verteidigung des Europameistertitels und dem Gewinn der Silbermedaille an den Weltmeisterschaften kann sich Laciga / Laciga erfolgreich an der Weltspitze behaupten
Trotz guter internationaler Beteiligung wird das FIVB-Satellite Men in Lausanne erstmals von zwei Schweizer Teams dominiert. Kobel / Walser gewinnt den Final gegen Egger / Vesti. Auch im FIVB-Satellite Men in Rapperswil setzt sich mit Bigler / Gscheidle ein Schweizer Team gegen die Norweger Goranson / Horrem durch.
Mit der Erhoehung der Gesamtpreissumme auf Fr. 90'000.- strebt die Swiss Beach Tour als Tuborg Beach Tour auch betreffend Standorte der Vollendung zu. Nebst Basel (Barfuesserplatz), Locarno (Piazza Grande) und Bern (Bundesplatz) kann in Luzern das Turnier auf der Bahnhofstrasse und in Lausanne auf der Place de la Navigation durchgefuehrt werden. Den groessten Erfolg beschert aber das Kick-off Turnier im Zuercher Hauptbahnhof. Bei erneuter EM-Absenz von Laciga / Laciga erringen auf dem Bundesplatz Egger / Vesti bei den Herren und Benoit / Hartmann bei den Damen die Titel der Schweizermeister
Mit Apfelsaft goes Beach wird an Demonstrationsspielen das Team Laciga / Laciga dem Schweizer Publikum naeher gebracht. In Zuerich-Oerlikon wird gegen die Brasilianer Emanuel / Loiola der Weltmeisterschaftsfinal vorweggenommen und in Rapperswil bewaehrt sich als showtalentierter Gegner die amerikanische Beachlegende Sinjin Smith mit Partner Carl Henkel.
2000 und weiter siehe http://www.volleyball.ch
Geschichte international
In den 20er Jahren wurden in Santa Monica, (Kalifornien), die ersten Volleyball-Courts auf Sand gebaut. Die ersten Matches, meistens 6 gegen 6 Spieler, wurden von Familien gespielt. 1927 ueberquerte der Sport den Atlantischen Ozean: In einem franzoesischem Badeort wurde Beach Volleyball zum einem oeffentlichen Spiel erklaert. Im Laufe der 30er Jahre wurde das Spiel ueber Frankreich, Bulgarien und die Tschechoslowakei bis hin nach Lettland bekannt. Das erste Match mit 2 gegen 2 Spielern wurde in Kalifornien, natuerlich in Santa Monica, gespielt. In den USA wurde der Sport mit Begeisterung aufgenommen. Bekannt wurde er vor allem aus dem Grund, weil viele Leute abends noch einmal am Strand spazieren gingen, und anschliessend zur Erholung noch eine Runde Volleyball spielten (ueberwiegend vier gegen vier oder drei gegen drei).
1947 wurde in Kalifornien die erste Zweierteam-Meisterschaft ausgetragen. Diese Meisterschaft wurde von einem aktiven Sportler organisiert, naemlich von Bernie Holtzman. Im Jahr darauf wurde in Los Angeles wiederum eine Meisterschaft ausgetragen. 1950 wurde an fuenf kalifornischen Plaetzen eine offene Meisterschaft ausgetragen. Diese Orte waren: Santa Barbara, State Beach, Corona Del Mar, Laguna Beach und San Diego. Beach Volleyball wurde immer mehr zu einer Attraktion. Zum Rahmenprogramm gehoerten Showeinlagen und Schoenheitswettbewerbe. Ebenfalls 1950 wurde in Brasilien das erste Turnier gespielt.
1957 gewannen Bernie Holtzman und Gene Selznick ein Turnier, das von der "Queen of the beach", Greta Tyson, praesentiert wurde. Zum ersten Mal wurde der Sport in ein grosses Spektakel verwandelt. Neben dem Sport wurde der Öffentlichkeit ein Rahmenprogramm geboten, das dem Sport als Hoehepunkt dienen sollte. Die Sieger wurden natuerlich von der "Strand-Koenigin" mit einem Kuss belohnt. Ab Mitte der fuenziger Jahre wurden an acht kalifornischen Straenden Meisterschaften ausgetragen. Die ersten Manhattan Beach Open kamen hinzu und etablierten sich in den folgenden Jahren. 1950 in Frankreich wurde den Siegern des Wettbewerbs mit drei gegen drei Spielern ein Preisgeld von 30.000 Francs ausbezahlt.
1965 wurde die CBVA (California Beach Volleyball Association) gegruendet. Dieser Verband richtete Turniere aus und veranlasste die schriftliche Niederlegung der Spielregeln. 1974 wurde in San Diego das erste Turnier mit einer Gewinnsumme von 1 500 USD gespielt. Sieger waren Dennis Hare und Fred Zuelich. Das Endspiel sahen 250 Zuschauer.
Es erfolgte 1976 die Durchfuehrung einer inoffiziellen Weltmeisterschaft; der Sieg wurde mit 5 000 Dollar belohnt. 30.000 Zuschauer zeigten, dass das Spiel seine Zukunft noch vor sich hat. Mit einem Rekord von 62 Siegen trat Ron von Hagen von der Buehne des Beach- Volleyballs ab. 1979 schoss das Preisgeld um das Doppelte in die Hoehe. USD 10 000 wurden fuer einen Turniersieg gezahlt, in Manhattan zahlte man sogar 11.000 Dollar.
1982 setzte ein neuer Sponsor fuer die sechs Turniere in den USA USD 69 000 aus. Die Turniere weiteten sich auf die nationale Ebene der USA aus und es wurden in Clearwater, New York und in Denver weitere Turniere durchgefuehrt. 1983 ging die Ausbreitung bereits ueber vier Bundesstaaten. Das Preisgeld belief sich fuer zwoelf Turniere auf USD 137 000. Die AVP (Association of Volleyball Professionals) wurde Mitte des Jahres, am 21. Juli 1983 gegruendet. 1984 organisierte die AVP 25 Veranstaltungen in sieben Bundesstaaten. Aus dem Versuch, eine Weltmeisterschaft auszurichten wurde nichts, da die Spieler damit nicht einverstanden waren und einen Streik durchfuehrten.
1985: Wieder ein neuer Sponsor, das Preisgeld stieg auf USD 275 000 an. 1986 wurde das erste Mal ein Beach Volleyball Match live im Fernsehen uebertragen. In Rio de Janeiro fand ein internationales Turnier mit ca. 5,000 Zuschauern statt. Die WPVA (Women's Professional Volleyball Association) wurde gegruendet. 1987 fanden die ersten Weltmeisterschaften im Beach Volleyball statt. Die AVP- Tour machte in vier Laendern und in neun US-Bundesstaaten halt.
1992 wurde ein Turnier als Praesentationswettbewerb im Rahmen der Olympischen Spiele in Barcelona durchgefuehrt. Mehr als einhundert Spieler aus fuenf Kontinenten nahmen an dieser Austragung teil. 1993 begann die erste Meisterserie im Frauen-Beach Volleyball. Der Sender NBC berichtete von den zehn Veranstaltungen. Das IOC stimmte dem Vorschlag zu, bei den Olympischen Spielen in Atlanta auch Medaillen im Beach Volleyball zu vergeben, mittlerweile war die Gesamtsumme des Preisgelds auf mehrere Millionen Dollar gestiegen.
1996 zog Beach Volleyball in den Olymp ein. Das Finale wurde von 10.000 Zuschauern mitverfolgt. Sieger bei den Herren waren Karch Kiraly und Kent Steffens aus den USA, bei den Damen Jacqui Silva und Sandra Pires aus Brasilien.
1999 An der Weltmeisterschaft in Marseille (F) erreichen die Schweizer Paul und Martin Laciga den sensationellen zweiten Platz hinter den Brasillianern Emnauel / Loiola. Mit Adriana Behar / Shelda stellt Brasillien auch den Weltmeister bei den Damen.
2000 Olympische Spiele in Sydney : Im temporaeren Stadium fuer 10 000 Zuschauer an der Bondi Beach gewinnen die Amerikaner Blanton / Fonoimoana Gold. In einem spannendem Final gewinnen sie in zwei Saetzen ueber Ze Marco / Ricardo (BRA). Im Damenfinal setzten sich die Einheimischen Cook / Potthart (AUS) gegen die Brasillianerinnen Adriana Behar / Shelda durch.
2000 und weiter siehe http://www.volleyball.ch
Quellen :
beachvolley.org (eigene)
Schweiz (SVBV), www.volleyball.ch
International: http://www.smash-hamburg.de/history/history-int-beach.htm oder http://www.medialine.focus.de/M/MD/MDD/MDDA/MDDAA/mddaa.htm (welches die Originalquelle ist konnten wir nicht feststellen!) sowie eigene Ergänzungen.